Gregor schleicht sich...
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Bremen Marathon

Moin,
wie anfangen? Eigentlich ?hneln sich Wettkampfberichte sehr stark: Verfasser essen am Vorabend (so auch ich, Tex-Mex "Poco Loco", unter Gewitzel, "guck mal, da werden wir morgen lang laufen"), f?hren am Morgen eines Laufes extrem viel Nahrung zu und ab (da find ich die Details nu nich so wichtig).
Warum lief mein Bremen-Marathon so extrem ... [interne Zensur]?
K?ln war bis auf das Rendezvous mit dem Hammer-Mann geil gewesen. Aber bei der Veranstaltung, mit der ich quasi jeden irgendwann mal gelangweilt habe, wollte ich meine Gemahlin, meine Mutter und mein l?uferisches Vorbild (hat 4:02 gebraucht) nicht so lange warten lassen. Also fand ich mich kurz nachdem der Muskelkater von K?ln abgeklungen war, in den H?geln um Partenkirchen wieder. Da hab ich mich dann wohl zu sehr verausgabt.
Ebenfalls keine gro?artige Idee war: am Freitag beim WildeLigaSpiel in Fu?ballsachen rumstehen. Nat?rlich war es klasse, beim Schlusspfiff eines 3:2-Sieges aufm Rasen zu sein. Aber bezahlt habe ich das damit, dass ich den Samstag rumhumpelte.
Am Sonntag wachte ich ohne Wecker um 6 auf, ging duschen, zog mir zuviel an, fettete alles ein, blo? nicht die Brustwarzen, keine Ahnung, das mir noch nie passiert.
Zum ForiTreffen mit Startnummern?bertragung an Lars und Alex tauchte dann nicht ganz unerwartet la Pingu auf, und ein kleiner Teufel auf meiner Schulter sagte - "du k?nntest ummelden, mit Pingu den 10er laufen. Einknicken- das passt zu dir". Diese Chance verstrich...
Die ersten acht kilometer (eigene Einsch?tzung, die Strecke bin ich insgesamt dreimal abgeschlichen...) liefen sehr unrund, aber merkw?rdig "schnell", n?mlich in 0:53. Dabei am Streckenrand mehrere Foris erkannt, (emma_x schien gar nicht mehr mit mir gerechnet zu haben
Kilometer 18 (nach 1:55!) kam mir die Achterstra?e vor wie ein Berg. Viele zogen leichtf??ig an mir vorbei, ich kam mir vor wie auf der Autobahn. Zwei kilometer komplett alleine, der erste Verpflegungsstand, indes es half nix, mit Laufen, mit Leichtf?ssigkeit hatte das alles nichts mehr zu tun.
Trotzdem war ich ein wenig verdutzt, als mir der Herr Rennleiter (im Kanon mit Frau und Mutter) ein wenig zu mi?verst?ndlich erkl?rte, ich solle aufh?ren. W?hrend dieser Diskussion verlor ich nochmal 5 Minuten, nicht, dass diese was ausgemacht h?tten. F?r den Abschnitt km 18-km 23,5 hatte ich ja schon 50 Minuten ben?tigt.
Beim Versuch, zum Polizeiwagen aufzuschlie?en, bekam ich eher fl?chtig mit, dass am Rande wieder meine Mutter mich zur Aufgabe zu ?berreden versuchte. Mein Fu?ballkamerad Philip fungierte als Streckenposten.

Am Freihafen war es fad und skurril. Man kann die sehen, die mehrere Kilometer vor einem laufen, aber nicht mal eine Matte. Betuppen w?re also drin gewesen. Aber ich lass mich ganz ehrlich ?berholen. Von Walkerinnen in Tschibo-Wellness-Hosen. Joe Cocker tr?llert dazu "It's a sad sad situation and it's getting more and more absurd" ...
Da nehm ich endg?ltig den Besenwagen. Am Brill wird mir das aber zu bl?d, ins Weserstadion muss ich nicht. Ergo trotte ich zum Ziel.

Treffe dort gerade noch rechtzeitig ein, um jps zuzujubeln, vermisse den Lauen Alex, begegne Lars, bei der Massage treff ich Holgi, und muss sagen, diese (zu) kurzen Begegnungen waren das beste an dieser Veranstaltung. (Neben der Massage, die war klasse.)

Die Strecke bis auf die Gegend am Freihafen fand ich gut gew?hlt, aber von mir aus h?tte man auch mehr B?rgerpark erlaufen k?nnen, oder mehr Osterdeich...

Keine Marathons mehr, bis ich sicher sein kann, auch mit schlechter Tagesform 4:30 zu schaffen.
27.9.05 13:59





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